Geschmückter Altar St. Kastorkirche, Dausenau, Altar H. Jung

Konzerte und Events


Ausstellung Ach Mensch. Was Bleibt?Dekanat

Ach Mensch. Was bleibt?

Was kommt nach dem Tod? Das ist eine Menschheitsfrage, die in allen Kulturen und zu allen Zeiten den Menschen bewegt. In der aus dem 14. Jahrhundert stammenden und reich mit sakraler Kunst ausgestatteten evangelischen Kastorkirche Dausenau wird am Samstag, 22 August eine Ausstellung unter dem Titel „Ach Mensch, was bleibt?“ eröffnet. Gezeigt werden bis zum 22. November Werke von 15 namhaften Künstlerinnen und Künstlern. Dazu zählen Christian Boltanski, Markus Lüpertz, Billi Thanner, Paula Rego, Max Klinger und Matthäus Merian der Ältere – allesamt Werke, die sich der Frage stellen: Was bleibt, wenn wir nicht mehr sind?

Die Ausstellung ist geöffnet Do, Fr, Sa und So jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr. Außerdem gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. Details finden Sie  hier.

 


Orgelkonzert

Orgelkonzert mit Dekanatskantor Martin Samrock

„… als flögen wir davon.“ So ist ein Orgelkonzert am Freitag, 30. Oktober um 19 Uhr in der evangelischen St. Kastorkirche überschrieben. Es erklingen Werke aus alter und neuer Zeit mit Stücken über die Vergänglichkeit des Lebens, von tiefer Sehnsucht nach der Ewigkeit, von Visionen der himmlischen Herrlichkeit und der Fülle des Daseins.

An der Förster & Nicolaus-Orgel spielt Dekanatskantor Martin Samrock. Der Eintritt ist frei.


Theater und Gottesdienst in der Stiftung Scheuern

Frei! Frei! Frei!
Gottesdienst mit Spiel zum Reformationstag
Nachträglich am 08. November um 15.00 Uhr im Versammlungsraum der Stiftung Scheuern

Mit ihrem inklusiven Spiel erzählt die Theatergruppe „Funkenflug“ um Maria Metzger und Renate Weigel von einer weitgehend unbekannten Seite der Reformation.
Thomas Müntzer kämpfte vor 500 Jahren mit Bauerngruppen um die Befreiung der Bauern aus der Leibeigenschaft. Angetrieben waren sie von der Predigt Martin Luthers. „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ – so frei wollten sie sein! „Niemandem untertan“ als Gott allein!
Martin Luther war mit der Bewegung zunehmend nicht einverstanden. Als es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam, stellte er sich gegen die Bauern auf die Seite der Fürsten. Thomas Müntzer und tausende von Bäuerinnen – Die Frauen kämpften mit! – und Bauern verloren ihr Leben.
Spätere Generationen gaben aber den damaligen Forderungen recht.
Bis heute ist die Sehnsucht nach Freiheit nicht auszurotten. Die Bewegung um Thomas Müntzer behält ihre Bedeutung im Verständnis unseres reformatorischen Erbes.
Frei! Frei!Frei! -  Freuen Sie sich auf einen ungewöhnlichen Gottesdienst zum Thema Reformation!