Matern
Die heutige evangelische Kirche wurde in den Jahren 1838 bis 1840 erbaut. Der Turm mit einer Höhe von annähernd 50 Metern zählt zu den höchsten in der Region. Aufgrund seiner Größe wird die evangelische Kirche auch „Einrichdom“ genannt. Einrich heißt die Region, die sich nord-östlich der Kirche bis zum Aartal erstreckt.
Verwurzelt im Ort – lebendig im Glauben: Wer Singhofen hört, denkt oft an das Windrad von 1907. Es steht bis heute als Wahrzeichen für unseren Ort – und für das, was uns als Kirchengemeinde bewegt: Kraft empfangen und weitergeben. Wie das Windrad einst Wasser in die Häuser brachte, möchten wir weitergeben, was trägt und stärkt – Glaube, Hoffnung und Liebe. Unser Windrad steht heute für unseren Wunsch, dass der Wind des Heiligen Geistes uns in unserer Nachbarschaft mit Kraft erfüllt.
Uns liegt am Herzen, dass Glaube und die Kirche bei den Menschen bleibt. Dass Gemeinschaft nicht nur ein Wort ist, sondern erlebbar wird. Dass Kinder lachen, Erwachsene Austausch finden und ältere Menschen spüren: Wir sind nicht allein.
Das zeigt sich in unseren Angeboten: Jungschar für verschiedene Altersklassen, die Krabbelgruppe für die Jüngsten und ihre Eltern, die Bibelstunde für alle, die sich intensiver mit Gottes Wort beschäftigen möchten, sowie der Gebetskreis „Kraftquelle“ als Ort der Stille und des gemeinsamen Gebets. Die „Atempause“ schenkt geistliche Impulse im Alltag, und unser engagierter Besuchsdienst hält Kontakt zu älteren und kranken Gemeindegliedern. Ein fester Bestandteil des Jahres ist zudem das liebevoll gestaltete Krippenspiel.
All das lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher. Mit dieser gewachsenen Gemeinschaft möchten wir uns in die neue Gesamtkirchengemeinde Lahn-Taunus einbringen, mit eigenem Charakter und mit Zuversicht für den gemeinsamen Weg.
Windrad Singhofen